After the Sun

1. After the Sun Lyrics
2. March of the condemned Lyrics
3. Omnicide Lyrics
4. Beyond the rim Lyrics
5. Lost Colony Lyrics
6. Humanize Me Lyrics
7. Still Waters Lyrics
8. Our Wealth Lyrics
9. Something is living under my skin Lyrics
10. Revenants Lyrics



Reviews

„Treibende Riffs, spannende Melodien und kraftvolle, herausstechende Vocals sind nur einige der Besonderheiten dieses Albums, das Trinity Site auszeichnet. Es bietet jede Menge Potential um aus der Masse herauszustechen und sich nach oben zu katapultieren.
Auch wenn es noch ein paar wenige Schwächen in der Albummitte hat, beinhaltet es einige Kracher, die Death Metal Fans zweifellos begeistern sollten. Dieses Release dieses Jahr zu toppen dürfte schwer werden - zweifellos schon jetzt einer meiner Favoriten 2017.“

CRIMSON - UNDERGROUNDED.DE

„Kennt ihr das, wenn ein Album erst nach ein paarmal hören so richtig sein Potenzial entfaltet? Dies war für mich bei TRINITY SITEs “After The Sun” definitiv der Fall. Meine ersten Gedanken zu der Platte waren ungefähr wie folgt: Eher langweilige Musik, zu moderner Sound, uninteressante Vocals – und auch sonst bleibt kaum was hängen.

Aber! Ich bin froh, dass ich der Sache noch eine zweite Chance gegeben habe. Denn, je öfter ich mir das Debüt-Album der fränkischen Formation anhöre so scheint es, desto besser gefällt es mir. Viele der Melodien sind mittlerweile fest in meinem Kopf verankert, der Sänger hat weitaus mehr drauf, als er in den ersten Minuten des Openers preisgibt (schnelle, oberflächliche Meinungsbildung ist eine dumme Sau!) und der Sound passt auch eigentlich ganz gut zur Musik.

„GLORIOUSLY MELODIC BUT DEFINITELY NOT FOR SISSIES“

Mit diesem Satz beschreiben sich TRINITIY SITE auf ihrer Facebook-Seite selbst – und es passt! Die Energie ist präsent, es wird sich nie lang in schlafinduzierenden, balladesken Schnulzenpassagen verloren, und dennoch bleibt die Mucke konstant schön melodisch. Mein Lieblingssong in dieser Hinsicht ist “Omnicide”, der dritte Titel der Platte. Er eröffnet das Feuer mit einem energetischen Uptempo-Part, steigt dann abwechselnd zu hohen Melodie-Exzessen hinauf und wuchtig-rhythmischen Stampf-Passagen hinab. Der Opener und Titelsong “After The Sun” hat durchgehend einen sehr treibenden Charakter, genau wie noch so manch anderer Song. Und hier liegt meiner Meinung nach auch die Stärke von TRINITY SITE. Wo sich Uptempo-Beats mit melodischen Gitarren paaren, ist das Resultat ein gutes.

Die Midtempo-Passagen hingegen haben gelegentlich die Tendenz, die Aufmerksamkeit des Hörers ein bisschen zu verlieren. Nicht, dass diese schlecht wären, aber irgendwie hat man als Letzterer das Gefühl, das alles schon mal gehört zu haben – ein generelles Problem der modernen Melodeath-Szene. Zum Sound: Auch dieser hält sich, wie bereits erwähnt, in einem eher modernen Bereich. Klar und deutlich ist jeder Schlag und jedes Riff herauszuhören. Eigentlich etwas Gutes, doch manchmal klingt Musik einfach (noch) besser, wenn sie etwas organischer, natürlicher erklingt. Doch dies nur am Rande. Ich bin übrigens sehr dankbar, dass (quasi) keine Clean-Vox auf dem Album zu finden sind, denn auch das ist leider ein nicht selten vorkommendes Gebrechen von New-Age-Melodeath-Bands.

Alles in allem ist “After The Sun” ein stabiles Erstwerk. Es hat zwar keine allzu herausragenden Höhenflüge, kann aber durchgehend mit qualitativer Musik glänzen. Der Sound könnte etwas mehr Ecken und Kanten vertragen, und das Midtempo-Zeug verliert mit der Zeit hier und da mal an Interesse. Doch davon abgesehen ist alles knorke. Gerne weiter so machen, keep the energy up! Da steckt Potenzial dahinter! Ich freue mich schon auf das nächste Album!“

Mich - SILENCE-MAGAZIN.DE

„TRINITY SITE sind melodisch, schnell und unterhaltsam. Heutzutage reichen diese drei Komponenten, um sich eine (sehr) melodische Melodic-Death-Metal-CD anzuhören. Das ist eine Stilrichtung, in der die Kapazität von Innovation und Frische vor Jahren verloren gegangen ist, bedingt durch eine Flut an klassischen Kombos und die starke Veränderung der musikalischen Eigenschaften bei Bands, die ihre Daseinsberechtigung auf einem musikalischen Mischmasch und fransigen Elementen aufbauen.

Die Deutschen zeigen sich ziemlich klassisch, sparen sich übertriebene Keyboardpassagen und zuckersüße Refrains, konzentrieren sich bei den Gitarrenparts auf die melodische Komponente und nähern sich beispielsweise dem Vorbild von NIGHTRAGE an. Man imitiert nicht den aktuellen Stil von IN FLAMES (aber auch nicht deren Stil der Vergangenheit, beispielsweise bei Lunar Strain). Eher die glorreichen Zeiten von SOILWORK Anfang der 2000er können als Vergleich zur Einordnung dienen. Ich erkenne eine liebenswerte Komponente bei Bands, die aus der Mode gekommen sind. Diese halten an der Musik fest, die sie von Klein auf lieben gelernt haben. Deshalb müssen Innovationen umso mehr geschätzt werden.

Ich passe meine Kritik an die Ehrlichkeit an, die die Gruppe transportiert, was normalerweise einfach zu beurteilen und zu beobachten ist. Einen Song wie 'Beyond the Rim' kann nur jemand schreiben, dem die Stilrichtung wirklich gefällt. Wem noch Zweifel bleiben, der soll sich die andere Seite der Medaille in 'Lost Colony' anhören. [...] Argumente und vage Rechtfertigungen außer Acht lassend, ist es wichtig, sich auf die Songs zu konzentrieren, und die zehn auf diesem Album sind mehr als akzeptabel. Sie klingen gut, haben gute Gitarren-Soli und verdrängen die Langeweile mit regelmäßigen Rhytmuswechseln. In Liedern wie 'Humanize Me' scheint die Band eher klassische Wege zu beschreiten, da dort härtere Vocals und härtere Rhytmen eingesetzt werden. [...]“

Alberto Zamora - NECROMANCE.EU